Konzept
Mein Konzept
Willkommen in der Kindertagespflege Zwergenstube
Rahmenbedingungen
Lage
Wir bewohnen einen gemütlichen Bungalow in ruhiger Lage, ganz
in der Nähe des schönen Waldsees. Unser weitläufiger Garten
bietet viel Platz zum Spielen, Entdecken und für den Kontakt mit
unseren Tieren – ein kleines Paradies für Kinder.
Die Umgebung lädt zu Spaziergängen und Naturerlebnissen ein.
Gemeinsam mit den Kindern unternehmen wir regelmäßig
Ausflüge in die Natur oder gehen frische Lebensmittel in den
nahegelegenen Geschäften einkaufen – so lernen die Kinder
spielerisch den Alltag kennen.
Für Eltern stehen direkt vor dem Haus ausreichend Parkplätze zur
Verfügung, sodass das Bringen und Abholen stressfrei möglich ist.
Raumgestaltung – angepasst an die Bedürfnisse der U3-Kinder
Meine Tagespflegestelle befindet sich in einem ebenerdigen
Bungalow und ist vollständig auf die Bedürfnisse von Kindern
unter drei Jahren ausgerichtet.
Schlafraum
Der Schlafbereich wurde bewusst ruhig, reizarm und gemütlich
gestaltet. Jedes Kind hat einen festen Schlafplatz, der individuell
gestaltet werden kann (z. B. mit eigenem Kuscheltier oder
Schlafsack). Sanfte Beleuchtung und eine ruhige Atmosphäre
unterstützen einen entspannten Übergang in die Ruhephase.
Wohn- und Spielbereich
Der Wohnbereich wurde in klar erkennbaren Bereich nur für die
Tageskinder unterteilt:
-Spielecke mit Büchern und tollen Spielsachen auf U3 Kinder
abgestimmt
-Kreativbereich für Mal- und Bastelangebote am Tisch
-Freispielbereich für Roll- und Bewegungsspiele
Niedrige Regale ermöglichen den Kindern selbstständigen Zugriff
auf Materialien. So unterstütze ich frühzeitig Selbstständigkeit
und Partizipation.
Essbereich
Die Mahlzeiten finden an kindgerechten Tischen und Stühlen
statt. Mir ist wichtig, dass Kinder eigenständig sitzen, essen und
sich ausprobieren können. Gemeinsame Mahlzeiten sind
Bildungszeit: Hier lernen Kinder soziale Regeln, Sprache,
Selbstständigkeit und Esskultur.
Der Garten ist ein weiterer wichtiger Teil meiner Tagespflegestelle.
Er ist kindgerecht und sicher gestaltet, sodass die Kinder
unbesorgt spielen können. Besonders beliebt ist der Sandkasten,
in dem die Kinder mit Freude buddeln, Burgen bauen und ihrer
Kreativität freien Lauf lassen. Der Garten wird gerne genutzt, sei
es für Spiele im Freien oder für entspannte Momente in der
Natur.
Die Tageskinder haben ihre eigenen Spielsachen, und ich biete
häufig Alltagsmaterialien wie Kartons, Löffel, Kisten und Pappe
an. Diese Materialien regen die Fantasie an und fördern das
kreative Spiel. Im großzügigen Wohnraum haben die Kinder
ausreichend Platz, um zu spielen, zu basteln und sich
auszutoben. Hier können sie sich frei entfalten und sich
probieren.
In der großen Küche haben wir viel Platz zum Kochen und
Backen. Hier bereiten wir gemeinsam gesunde Snacks und
leckere Mahlzeiten zu, die die Kinder mit Begeisterung genießen.
Das gemeinsame Kochen fördert nicht nur die Sinne des Kindes,
sondern auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung.
Jedes Kind hat eine eigene Kiste, in der Wechselkleidung und
Windeln Platz finden. So ist alles gut organisiert und schnell
griffbereit, wenn es benötigt wird.
Insgesamt bietet unsere Tagespflegestelle einen liebevollen und
sicheren Raum, in dem die Kinder spielen, lernen und wachsen
können. Wir freuen uns darauf, jeden Tag gemeinsam mit ihnen
zu verbringen und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.
Tiere
Zu unserer Familie gehört ein kleiner Hund. Mila ist eine
Französische Bulldogge, die zu den Gesellschaftshunden gehört.
Sie sind selbstverständlich kinderlieb, geimpft, entfloht, entwurmt
und werden regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt. Auf unserer
Streuobstwiese halten wir Hühner. Diese werden wir gemeinsam
versorgen und die Eier eiersammeln. Zudem haben wir 2
Landschildkröten in einem großen Außengehege. Zu unserer
Familie gehört auch ein Pony. Dies ist nicht bei uns, aber wir
machen regelmäßige Ausflüge auch zu den Ponys, zum Streicheln
und Möhrchen füttern. Sollte es Allergien geben, beachten Sie dies
bitte. Kinder reagieren sehr gut auf Haustiere und lernen so den
Umgang mit diesen.
Urlaubszeiten / Krankheit
Über meinen Urlaub werde ich Sie am Ende eines jeden Jahres
informieren. Ich habe im Jahr 30 betreuungsfreie Tage, jeweils 3
Wochen in den Sommerferien und je eine Woche in den übrigen
Schulferien (Ostern- und Herbstferien). An Feiertagen und zwischen
Weihnachten und Neujahr ist die Tagespflegeeinrichtung
geschlossen.
Betreuungsalter und Anzahl
Ich betreue 4 Kinder im Alter von 0-3 Jahren.
Betreuungszeiten
Ich betreue von 7 - 14:30 Uhr und biete mehrere Modelle an. Hier
3 Beispiele:
Mo-Fr: 7:00 – 14:30 (37,5 Std)
Mo-Do: 7:00 – 14:30 (30 Std)
Mo-Fr: 7:00 – 12:00 (25 Std)
Betreuungszeiten sind auch ab 8 Uhr möglich.
Tagesablauf
Die Kinder kommen ab 7:00 Uhr in die Tagespflege, und der Tag
beginnt mit einem herzlichen Empfang. Sobald alle Kinder
angekommen sind, setzen wir uns gemeinsam an den Tisch, um
ein leckeres Frühstück zu genießen.
Dieses gemeinsame Frühstück ist nicht nur eine Gelegenheit, um
den Tag zu beginnen, sondern auch um miteinander zu plaudern,
Geschichten auszutauschen und die Vorfreude auf die
bevorstehenden Aktivitäten zu teilen.
Nach dem Frühstück gestalten wir den Tag ganz nach den
Wünschen der Kinder und dem Wetter. An sonnigen Tagen zieht
es uns oft in den Garten, wo die Kinder spielen, toben und die
Natur erkunden können. Wir haben einen schönen, sicheren
Garten, der viele Möglichkeiten für kreatives Spiel bietet. Gerne
machen wir auch einen Spaziergang durch den nahegelegenen
Wald. Dort können die Kinder die Tier- und Pflanzenwelt
entdecken, sammeln und die frische Luft genießen.
Ein weiteres Highlight sind unsere Ausflüge. Wir gehen
einkaufen, um frische Zutaten für unser Mittagessen zu
besorgen. Dies ist eine tolle Gelegenheit für die Kinder, den
Umgang mit Lebensmitteln zu lernen und zu verstehen, woher
unsere Nahrungsmittel kommen. Auch Ausflüge zu einem
Bauernhof stehen auf dem Programm, wo die Kinder die Tiere
hautnah erleben können. Zudem organisieren wir Turneinheiten
mit anderen Tagespflegepersonen, um die motorischen
Fähigkeiten der Kinder zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu
geben, neue Freundschaften zu schließen.
An Tagen mit schlechtem Wetter bleiben wir in der
Tagespflegestelle. Dann verwandeln wir unser Zuhause in einen
kreativen Spielort. Die Kinder können malen, basteln oder in
unseren gemütlichen Leseecken Bücher anschauen und
Geschichten hören. Diese ruhigen Aktivitäten fördern die
Kreativität und die Fantasie der Kinder und bieten ihnen die
Möglichkeit, sich auch in geschlossenen Räumen wohlzufühlen.
Zur Mittagszeit bereiten wir gemeinsam das Essen zu. Die Kinder
werden aktiv in den Kochprozess einbezogen, was ihnen nicht nur
Spaß macht, sondern auch lehrreich ist. Sie lernen, wie frische
Lebensmittel zubereitet werden, und erfahren mehr über gesunde
Ernährung. Das gemeinsame Essen ist ein weiterer Höhepunkt
des Tages, bei dem wir uns austauschen und die Mahlzeit in
geselliger Runde genießen.
Nach dem Mittagessen haben die Kinder, die einen Mittagsschlaf
benötigen, die Möglichkeit, ab 12:00 Uhr in den Ruhebereich zu
gehen. Dort schaffen wir eine entspannte Atmosphäre, in der sie
beim Einschlafen begleitet werden. Ich lese ihnen Geschichten vor
oder spielen beruhigende Musik, um ihnen zu helfen, zur Ruhe
zu kommen.
Ab 14:00 Uhr ist dann die Abholzeit. Die Kinder werden in
meinen Alltag vollständig eingebunden und erleben eine Vielzahl
von abwechslungsreichen Aktivitäten, die sowohl ihre körperliche
als auch ihre geistige Entwicklung fördern. Jeder Tag ist ein
neues Abenteuer, und ich freue mich, die Kinder auf ihrem Weg
zu begleiten und gemeinsam mit ihnen zu lernen und zu wachsen
Eingewöhnungszeit
Eingewöhnung – partizipatorisch und individuell
Neben dem Berliner Modell orientiere ich mich zunehmend am
Ansatz der partizipatorischen Eingewöhnung nach Marjan
Alemzadeh.
Hierbei steht im Mittelpunkt:
Jedes Kind hat individuelle Sicherheiten
Eltern werden aktiv in den Prozess eingebunden
Tempo und Dauer richten sich nach dem Kind
Signale des Kindes sind handlungsleitend
Eine Eingewöhnung gilt als gelungen, wenn das Kind:
mich als sichere Bezugsperson akzeptiert
sich trösten lässt
neugierig spielt
sich emotional stabil zeigt
Bitte nehmen sie sich ausreichend Zeit für die Eingewöhnung
und planen diese mit der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit ein.
Ziele meiner pädagogischen Arbeit
Um meine Arbeit transparenter zu machen, orientiere ich
mich an zentralen Bildungsbereichen:
1. Soziale und emotionale Entwicklung
Gefühle benennen und verstehen lernen
Konflikte begleiten und gemeinsam Lösungen finden
Gemeinschaft erleben („Gemeinsam sind wir stark“)
Praxisbeispiel:
Bei Streit um ein Spielzeug begleite ich die Kinder
sprachlich und unterstütze sie dabei, ihre Bedürfnisse
auszudrücken.
2. Sprachbildung
Alltagsintegrierte Sprachförderung
Bilderbuchbetrachtungen
Singen, Fingerspiele, Reime
Praxisbeispiel:
Beim Wickeln beschreibe ich meine Handlungen sprachlich.
So entsteht Sprachförderung im Alltag.
3. Motorische Entwicklung
Kletterparcours mit Kissen und Hockern
Spaziergänge, Gartenzeit
Turnangebote mit anderen Tagespflegepersonen
4. Sinnes- und Naturerfahrungen
Matschen mit Gries, Linsen oder Wasser
Sammeln von Naturmaterialien
Tierbeobachtungen
5. Kreativität
Basteln mit Natur- und Alltagsmaterialien
Malen mit verschiedenen Techniken
Freies Experimentieren
„Das Spiel ist die Arbeit des Kindes“
Dieser Satz von Maria Montessori ist sehr bedeutend in der
Kindertagespflege. Gerade im U3-Bereich leisten Kinder im Spiel
Großartiges. Sie lernen, ihre Finger gezielt einzusetzen, ihre ganze
Motorik wird gefördert, sie entdecken immer neue Fähigkeiten,
probieren diese aus und erweitern sie.
Ich werde den Kindern viele Alltagsmaterialien zur Verfügung
stellen, damit sie genau die Dinge kennenlernen, die wir alltäglich
benutzen. Kinder interessieren sich mehr für die Dinge im Alltag
als für die Sachen aus dem Spielwarenladen. Gerade wenn es um
fühlen geht, schütten, sehen oder riechen, kann man ganz toll
mit diesen Materialien arbeiten, wie z.B. Gries, Kastanien, Linsen,
Nudeln, Tücher, kleine Töpfe, Schüsseln, Löffel uvm.
Wenn man diese Kastanien, Gries, Nudeln oder Linsen einfach in
eine Wanne füllt, können die Kinder nach Herzenslust da rein
greifen, es hin und her schütten, aus der Hand rieseln lassen
usw. Abgefüllt in kleine Flaschen, kann man zu sehen, wie es von
der einen zur anderen Seite rutscht, was es für Geräusche macht
oder auch nicht. Pappschachteln kann man toll als Haus
benutzen oder als Trommel. Aus Pappröhren kann man tolle
Steckspiele machen oder Autos etc. durchrollen lassen.
Mit Kissen und kleinen Hockern kann man einen tollen
Kletterparcours bauen.
Es gibt unzählige Alltagsmaterialien, die hier zum Einsatz
kommen.
Erfahrungen in der Natur – Ein Schwerpunkt meiner
Kindertagespflege
Es gibt kaum etwas Schöneres, als mit Kindern die Natur zu
entdecken. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sie die Welt um
sich herum neugierig und staunend wahrnehmen.
Im Rahmen unserer Spaziergänge sammeln wir je nach Jahreszeit
verschiedene Naturmaterialien. Diese werden entweder kreativ in
Bastelarbeiten integriert oder einfach in Ruhe und Staunen
betrachtet.
Im Sommer haben die Kinder die Möglichkeit, mit ihren Füßen
unterschiedliche Untergründe wie Moos, Kies oder Holz zu
erleben und zu fühlen.
Die Natur spricht alle Sinne an – sei es durch das Zwitschern der
Vögel, das Berühren von Naturmaterialien oder das Wahrnehmen
verschiedener Düfte. Bewegung ist zudem ein wichtiger
Bestandteil der kindlichen Entwicklung.
Jeden Tag biete ich den Kindern die Gelegenheit, sich bei
Spaziergängen, im Garten oder auf dem Spielplatz auszutoben
und aktiv zu sein.
In meiner Tagespflege erfahren die Kinder auch den respektvollen
Umgang mit Tieren – sowohl mit den Haustieren im Haus als
auch mit Tieren draußen. Bei jedem Wetter werden die Tiere
versorgt und gefüttert. Die Kinder lernen dadurch nicht nur
Verantwortung, sondern auch den wertschätzenden Umgang mit
Lebewesen.
Kinderrechte in der Kindertagespflege
Als Tagesmutter ist es mein oberstes Ziel, den Kindern eine
liebevolle und fördernde Umgebung zu bieten, in der sie sich
sicher und geborgen fühlen können. In meiner Arbeit lege ich
besonderen Wert darauf, die Rechte der Kinder nach den
Grundsätzen der UN-Kinderrechtskonvention und des deutschen
Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) zu achten und
umzusetzen. Es ist mir wichtig, den Kindern nicht nur physische
Pflege, sondern auch geistige und emotionale Unterstützung zu
bieten, sodass sie sich in ihrer Persönlichkeit entfalten können.
Die UN-Kinderrechtskonvention, die von Deutschland
ratifiziert wurde, formuliert grundlegende Rechte für Kinder.
Diese Rechte sind für die Tagespflege von entscheidender
Bedeutung, da sie das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt
stellen. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Tagesmutter sind mir
folgende Rechte besonders wichtig:
Recht auf Schutz vor Gewalt (Artikel 19 der UN-
Kinderrechtskonvention)
Alle Kinder haben das Recht, vor jeder Art von Gewalt,
Missbrauch oder Vernachlässigung geschützt zu werden. Als
Tagesmutter gewährleiste ich, dass der Tagespflegealltag in einer
sicheren und gewaltfreien Umgebung stattfindet.
Es gibt klare Regeln und Strukturen, die darauf abzielen,
Konflikte gewaltfrei zu lösen und das Kind in einer respektvollen
Weise zu behandeln.
Recht auf Beteiligung (Artikel 12 der UN-
Kinderrechtskonvention)
Kinder haben das Recht, ihre Meinungen zu äußern und in
Entscheidungen, die sie betreffen, einbezogen zu werden. Ich
ermutige die Kinder, ihre Wünsche, Ideen und Bedürfnisse
auszudrücken, sei es in Form von Gesprächen oder durch
kreative Tätigkeiten. Dabei berücksichtige ich in altersgerechter
Weise ihre Perspektiven und Entscheidungen, um ihnen eine
Stimme zu geben.
Recht auf Förderung und Entwicklung (Artikel 29 der UN-
Kinderrechtskonvention)
Jedes Kind hat das Recht auf eine Erziehung, die auf die
Förderung seiner Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit
ausgerichtet ist. In meiner Tagespflege werde ich individuell auf
die Bedürfnisse der Kinder eingehen und ihnen durch
abwechslungsreiche und kreative Aktivitäten helfen, ihre Talente
und Interessen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Ich achte
dabei besonders auf eine ganzheitliche Förderung, die sowohl die
geistige als auch die soziale und emotionale Entwicklung
unterstützt.
Recht auf Bildung (Artikel 28 der UN-
Kinderrechtskonvention)
Kinder haben das Recht auf Zugang zu Bildung und auf die
Förderung ihrer Lernmöglichkeiten. Ich fördere die Kinder im
spielerischen Lernen, indem ich ihnen die Möglichkeit gebe, neue
Fähigkeiten zu entwickeln und ihre kognitiven Fähigkeiten zu
stärken. Dabei werden altersgerechte Lernmaterialien zur
Verfügung gestellt, die das kindliche Interesse an der Welt und an
Lernprozessen wecken.
Recht auf Gesundheit (Artikel 24 der UN-
Kinderrechtskonvention)
Kinder haben das Recht auf den bestmöglichen
Gesundheitsstandard. Als Tagesmutter sorge ich für eine
ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und
ausreichend Ruhezeiten. Bei gesundheitlichen Problemen oder
Bedenken nehme ich die Eltern rechtzeitig in die Verantwortung,
um die bestmögliche Versorgung und Unterstützung zu
gewährleisten.
Umsetzung der Kinderrechte in der Praxis
In meiner täglichen Arbeit achte ich auf die folgende Umsetzung
der Kinderrechte:
Sicherheit und Geborgenheit: Ein stabiler Tagesablauf, der den
Kindern Vertrauen und Sicherheit vermittelt, ist essenziell. Ich
achte darauf, dass jedes Kind sich in der Umgebung sicher fühlt
und im Falle von Problemen jederzeit Unterstützung findet.
Partizipation: Ich binde die Kinder aktiv in Entscheidungen ein,
wie z.B. bei der Auswahl von Spielen oder bei der Gestaltung von
Aktivitäten. Auch in Alltagsfragen wie der Gestaltung der
Mahlzeiten oder der Reinigung beteilige ich sie in altersgerechter
Weise.
Individuelle Förderung: Jedes Kind wird als eigenständige
Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen wahrgenommen.
Ich gestalte meinen Tagesablauf flexibel und anpassungsfähig,
um die verschiedenen Entwicklungsbedürfnisse jedes Kindes zu
berücksichtigen.
Erziehung zur Gewaltfreiheit: Konflikte werden im Dialog gelöst.
Ich fördere die Kinder, Konflikte selbst zu erkennen und
gewaltfreie Lösungen zu finden. In schwierigen Situationen gebe
ich klare Grenzen und unterstütze die Kinder dabei, ihre Gefühle
auf konstruktive Weise zu äußern.
Fazit
Die Kinderrechte sind für mich als Tagesmutter nicht nur
rechtliche Vorgaben, sondern eine Verpflichtung, den Kindern ein
Umfeld zu bieten, in dem sie sich in jeder Hinsicht sicher und
respektiert fühlen. Indem ich die Rechte der Kinder im Alltag
berücksichtige, leiste ich einen wichtigen Beitrag zu ihrer
gesunden und positiven Entwicklung. Die Umsetzung der
Kinderrechte bildet somit das Fundament meiner Arbeit als
Tagesmutter.
Hygiene / Gesundheit
Jedes Kind bekommt eine eigene Kiste, wo es Wechselwäsche,
Windeln, Feuchttücher und Sonnencreme aufbewahren kann.
Wir sind Nichtraucher und das Rauchen in meiner Tagespflege ist
strikt untersagt.
Die Masernimpfung ist in der Betreuung Pflicht und muss vor der
Vertragsunterzeichnung nachgewiesen werden.
Sollte Ihr Kind erkrankt sein, so bitte ich Sie, mir dies zu melden,
damit ich es, je nach Krankheit, den anderen Eltern mitteilen
kann. Bei ansteckenden Krankheiten muss jedes Kind bis zur
Genesung zuhause bleiben.
Gerade bei Krankheiten wie zum Beispiel Durchfall, Erkältung,
ungeklärter Hautausschlag oder ungeklärtes Fieber müssen die
Kinder zuhause bleiben bzw. dem Kinderarzt vorgestellt werden,
der kann entscheiden, wann das Kind wieder bereit ist, in die
Tagespflege zu gehen. Dennoch ist das Zuhause der beste Ort der
Genesung.
Ich bin verpflichtet, kranke Kinder nach Hause zu entlassen, da
sonst andere Kinder und auch ich, angesteckt werden können.
Ernährung
Ich biete eine abwechslungsreiche und gesunde Kost an, die für
Kinder geeignet ist. Ein Großteil der Mahlzeiten wird im
Thermomix frisch zubereitet. Zwischendurch werde ich Obst und
Rohkost den Kindern zur freien Verfügung stellen, sodass auch
der kleine Hunger schnell gestillt ist.
Alle Mahlzeiten werden dem Alter entsprechend angerichtet. Es
wird gemeinsam am Tisch gegessen. Kindergabeln und kleine
Löffel bekommen alle Kinder, um sich auszuprobieren und um zu
lernen, mit Besteck zu essen.
Jedes Kind darf so viel essen, wie es mag und muss nichts essen,
was es nicht möchte. Selbstverständlich können die Kleinen auch
mit den Fingern essen und so die Nahrungsmittel zu ertasten und
kennen zu lernen.
Selbstverständlich habe ich beim Gesundheitsamt eine
Hygienebelehrung zum Thema Lebensmitteln gemacht.
Kosten
Die Geldleistung, die Sie für die Kindertagespflege entrichten
müssen, richtet sich nach den Betreuungsstunden und Ihrem
Einkommen. Die Kosten sind identisch mit denen einer
Kindertageseinrichtung (Kindergarten). Die Beitragstabelle
können Sie beim SKF erfragen oder online bei der Stadt Ratingen
einsehen.
Zusätzlich erhebe ich einen Beitrag von insgesamt 60€ pro Monat
für die Verpflegung der Kinder. Darin enthalten ist das
Frühstück, Getränke, Mittagessen und Snacks.
Erziehungspartnerschaft & Bildungsdokumentation
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist für mich
essenziell. Ich verstehe mich als Bildungspartnerin der Familie.
Bildungsdokumentation
Die Entwicklung der Kinder dokumentiere ich durch:
꺑꺘꺓꺚꺔꺛꺕꺙 Fotodokumentationen
Entwicklungsbeobachtungen
굶굷 Portfolio-Ordner für jedes Kind
궬궨궭궮궯 Beobachtungsbögen nach anerkannten Verfahren
Die Portfolios gehören dem Kind und zeigen seine individuellen
Entwicklungsschritte.
Entwicklungsgespräche
Mindestens einmal jährlich – bei Bedarf auch häufiger – biete ich
strukturierte Entwicklungsgespräche an. Diese gehen über die
täglichen „Tür- und Angelgespräche“ hinaus.
Hier reflektieren wir gemeinsam:
Entwicklungsstand
Stärken und Interessen
mögliche Unterstützungsbedarfe
nächste Entwicklungsschritte
Meine Vorstellung von Erziehungspartnerschaft
Offene, respektvolle Kommunikation
Transparenz im Alltag
Gegenseitiges Vertrauen
Gemeinsame Verantwortung für das Wohl des Kindes
Fotos
Gerne möchte ich den Tag mit den Kindern auch fotografisch
festhalten und den Eltern als Erinnerung mitgeben. Dazu werde
ich mir eine schriftliche Einverständniserklärung holen. Ich
werde die Fotos nur für diesen Zweck verwenden. Sollte ich Fotos
für die Öffentlichkeit, wie z.B. Konzept oder Website, nutzen
wollen, so hole ich mir eine gesonderte Genehmigung ein.
Qualitätssicherung
Zur Sicherung und Weiterentwicklung meiner Arbeit:
Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen
Austausch im Netzwerk mit anderen Tagespflegepersonen
Fachberatung durch den SKF / Jugendamt
Reflexion meiner pädagogischen Arbeit
Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben (SGB VIII, Kinderrechte,
Masernschutzgesetz)
Kooperation
Ich arbeite zusammen mit:
- anderen Kindertagespflegepersonen (z. B. für Turnangebote)
- Fachberatung / SKF
- örtlichen Einrichtungen und Spielplätzen
Kooperation bedeutet für mich: gemeinsam Verantwortung
übernehmen und Kinder bestmöglich unterstützen.